Viel Können

Ein Leben als Mauerblümchen war lange das Schicksal des Unterbetts. Denn die Fähigkeiten, das Bett als einen noch heimeligeren und kuschligeren Ort zu gestalten, war durchaus in Vergessenheit geraten. Umso schöner, dass es quasi re-entdeckt wurde und nun sein Können vollends unter Beweis stellt. Denn bei frostigen Temperaturen vermag dieses unscheinbare Utensil ein wahres Wunder zu bewirken, indem es den Schlafenden zusätzlich von der Unterseite her wärmt und damit einem erholteren Schlaf begünstigt. Die „Nestwärme“ lässt sich dank der verschiedenen Füllungen – sei es Hanf, Kamelflaum oder Lyocell/Tencel – perfekt und für jedes Klimabedürfnis regulieren. Auch Merino-Schafschurwolle und Baumwolle haben dank ihrer speziellen temperatur- und feuchtigkeitskanalisierenden Wirkung ihre Legitimation im eigenen Schlafgemach. Gerade die Baumwollunterbetten erfreuen im sommerlichen Teil des Jahres durch das angenehme Schlafgefühl und werden zudem gerne als Bettdeckenersatz verwendet. Die Leichtigkeit und der wohltuende Effekt, Temperaturhochs und Feuchtigkeit aufzunehmen, macht aus dem Unterbett einen hervorragenden Begleiter durch die hitzigen Nächte des Sommers.

Wenig Aufwand

Während die schlafunterstützenden Eigenschaften gar vielfältig sind, lassen sich die Pflegeaufwendungen auf ein Minimum reduzieren, denn Unterbetten sind schon mit regelmäßigem Lüften sehr dankbare Zeitgenossen. Dürfen sie ab und zu noch ein paar Runden in die Waschmaschine drehen und – je nach Waschanleitung – auch noch die luftigen Gefilde des Wäschetrockners besuchen, dann sind Unterbetten stets in perfekter Verfassung, ihre Funktionalität voll auszuschöpfen, dem Bett einen herrlich weichen Griff zu geben und unbemerkt Temperatur und Feuchtigkeit abzustimmen.