Unterstützung leicht gemacht: das Kopfkissen

Für jeden Schlaftyp gibt es auch das richtige Kissen, mit dem sich die nächtliche Erholung auch wirklich einstellen will. Die Unterstützung des Nackens, die Fortführung über die Wirbelsäule und die dementsprechende Muskulatur sollte so ausgerichtet sein, dass die Wirbelsäule in ihrer natürlichen Form Erhaltung findet, um so den Bandscheiben zur maximalen Regeneration zu verhelfen. In diesem Zuge können auch die Muskeln so entspannen, dass das Aufstehen einer Kür gleicht.

Schlafposition gibt Kissen vor

Als Rückenschläfer eignen sich eher flachere Kissen, die den Rücken nicht unter Spannung stellen oder abknicken lassen. Eine Neigung des Kopfes nach oben sollte vermieden werden, um auch der Lordose im Bereich der Halswirbel gerecht zu werden. Für Seitenschläfer ist eine Stabilisierung von Kopf und Nacken besonders wichtig. Die Höhe sollte sich an der Schulterbreite des Schläfers orientieren und kann in einem Nackenstützkissen seine beste Ausprägung erfahren. Empfehlenswert sind auch Kissen in Seifenform, die die Seitenlage festigen. Ist die bevorzugte Position in der Nachtruhe eher die Bauchlage, so sollte ganz essentiell die Betonung auf einem sehr flachen Kissen liegen. Denn eine Überstreckung des Nackens oder eine Durchbiegung der Wirbelsäule in die Richtung eines Hohlkreuzes soll auf alle Fälle umgangen werden. Nach all diesen Überlegungen zur ergonomischen Schlafhaltung darf der Anspruch an Komfort nicht vernachlässigt werden. Kuschlige Materialien geben erst den gemütlichen Touch und eine weiche Haptik ermöglicht dem Kopf eine geschmeidige Auflage.